
Molkeprotein gegen Erbsenprotein - Welches ist am besten?
Molkenprotein vs. Erbsenprotein – Was ist besser?
Du stellst auf eine pflanzliche Ernährung um? Oder bist du neugierig auf die verschiedenen Proteinpulver? Vergleiche Molkenproteinkonzentrat mit Erbsenprotein.
Warum brauchen wir Proteinpulver?
Brauchst du Proteinpulver als Teil einer gesunden Ernährung? Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, kann aber eine praktische Möglichkeit sein, mehr Protein in deinen Tag zu bringen. Das Schöne an Proteinpulver ist, dass es fast ausschließlich aus Protein besteht. So kannst du deinen Proteinbedarf aufstocken, ohne weitere Makronährstoffe zu verwenden.
Die Verwendung eines Proteinpulvers ist außerdem sehr praktisch (keine Vorbereitung, kein Kochen, minimaler Aufräumaufwand) und nützlich, wenn Sie beschäftigt sind.
Warum ist Molkenprotein so beliebt?
Molkenprotein dominiert den Proteinpulvermarkt aus verschiedenen Gründen (einschließlich Kosten und Verfügbarkeit), doch der Hauptvorteil von Molke liegt in seinem Aminosäureprofil. Aminosäuren werden oft als „Bausteine des Proteins“ bezeichnet, da sie im wahrsten Sinne des Wortes das sind, woraus Protein besteht.
Wenn Sie über Ihre Proteinzufuhr nachdenken, müssen Sie auch auf die Aminosäurenbilanz achten. Einige Proteinarten liefern alle essentiellen Aminosäuren – Molkenprotein ist eine davon. Pflanzliche Lebensmittel liefern einige der essentiellen Aminosäuren, aber nicht alle. Deshalb müssen Veganer und Vegetarier besonders auf die Kombination ihrer Lebensmittel achten.
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Warum gibt es verschiedene Arten von Molkenprotein?
Du hast wahrscheinlich schon bemerkt, dass es Molkenproteinkonzentrat, Molkenproteinisolat und Molkenproteinhydrolysat gibt. Der Hauptunterschied liegt in der Herstellung dieser Proteinpulver. Molkenproteinkonzentrat (WPC) ist die Standardmolke – und die günstigste Variante – und enthält etwas mehr Kohlenhydrate und Fette als Molkenproteinisolat (WPI), das gefiltert wird und daher nahezu reines Protein enthält.
Verschiedene Arten von veganem Protein
Molkenprotein hat zwar viele positive Eigenschaften, doch all diese spielen keine Rolle, wenn Sie laktoseintolerant sind oder auf tierische Produkte verzichten. Wenn Sie sich vegan oder pflanzlich ernähren, benötigen Sie ein veganes Proteinpulver. Der Markt für pflanzliche Proteine wächst rasant, aber derzeit sind Erbsen-, Hanf-, Naturreis- und Sojaproteinpulver (oder eine Mischung davon) die wichtigsten veganen Proteinpulver.
Was ist Erbsenprotein?
Erbsenprotein ist eines der beliebtesten veganen Proteinpulver und enthält alle 9 essentiellen Aminosäuren. Daher vergleichen wir es mit Molkenprotein. Wie Molkenprotein gibt es auch Erbsenproteinkonzentrat und Erbsenproteinisolat, die unterschiedlich verarbeitet wurden und dadurch ein leicht anderes Makronährstoffprofil aufweisen. Erbsenproteinisolat ist leichter erhältlich als das Konzentrat.
Wundern Sie sich nicht, dass Erbsenprotein nicht leuchtend grün ist – es wird aus gelben Erbsen hergestellt, nicht aus Gartenerbsen. Erbsenprotein ist, genau wie Molke, sowohl aromatisiert als auch geschmacksneutral erhältlich.
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Molkenproteinkonzentrat vs. Erbsenproteinisolat Makros
30 g Messlöffel Molkenproteinkonzentrat (durchschnittlich)
120 kcal
23 g Eiweiß
2 g Kohlenhydrate
1 g Fett
30 g Messlöffel Erbsenproteinisolat (durchschnittlich)
119 kcal
24 g Eiweiß
1 g Kohlenhydrate
1.8 g Fett
Vergleichen Sie Molkenprotein mit Erbsenprotein
Wie du siehst, sind die Kalorien- und Makrowerte von Molken- und Erbsenprotein nahezu identisch. Ein Unterschied besteht jedoch in der Textur, dem Mundgefühl und der Mischbarkeit. Wenn du an Molke gewöhnt bist, könntest du Erbsenprotein als etwas erdig und schwer empfinden.
Was die Aminosäuren betrifft, enthält Erbsenprotein tatsächlich alle 9 essentiellen Aminosäuren, einschließlich der 3 BCAAs (verzweigtkettige Aminosäuren) – genau wie Molke. Es kann nicht als „vollständiges Protein“ bezeichnet werden, da es die empfohlene Menge an Methionin/Cystein nicht ganz erreicht.
Was sind essentielle Aminosäuren?
Die 9 essentiellen Aminosäuren werden so genannt, weil der Körper sie aus nichts anderem herstellen kann. Sie können daher nur über die Nahrung oder ein Nahrungsergänzungsmittel wie Proteinpulver aufgenommen werden.
Dabei handelt es sich um Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Valin, Leucin und Isoleucin sind die drei verzweigtkettigen Aminosäuren, die als besonders wichtig für den Muskelaufbau gelten.
Vorteile von Molkenprotein
- kalorienarm
- hoher Proteingehalt
- ein vollständiges Protein (alle 9 EAAs)
- weit verbreitet
- viele Produkte und Preise zur Auswahl
Vorteile von Erbsenprotein
- kalorienarm
- hoher Proteingehalt
- enthält alle 9 EAAs (etwas wenig Methionin)
- geeignet für Veganer und Laktoseintolerante
- kann genauso verwendet werden wie Molke
So wählen Sie das beste Proteinpulver für Ihre Ernährung
Wie bei den meisten Ernährungsentscheidungen muss auch die Wahl des Proteinpulvers zu Ihren Ernährungsbedürfnissen und Ihrem Lebensstil passen. Wenn Sie keine Unverträglichkeiten oder diätetischen Einschränkungen haben, ist Molke sinnvoll, da sie ein vollwertiges Protein ist und daher weit verbreitet ist. Wenn Sie jedoch Veganer sind, eine Laktoseintoleranz haben oder einfach mehr pflanzliche Produkte essen möchten, sind Erbsen die nächstbeste Option. Sie haben fast identische Kalorien, Makros und Aminosäuren – und Sie können den Unterschied durch eine abwechslungsreiche Ernährung ausgleichen.